Blühender Rhododendron, Holz vor der Hütte und Benjeshecken

Der Garten war ein Wald aus dutzenden Kiefern, Fichten, kleineren Laubbäumen, mannshohen Rhododendren und Blaubeeren, das Häuschen darin eingebettet, heimelig und verborgen. Die Sonne hatte kaum ein Durchkommen und tagsüber konnte es einen frösteln. Es nutzte nichts, der Wald musste gelichtet werden. Jedes Wochenende fuhren wir von Berlin in die Heide und rodeten Büsche und Bäume. Etliche große Kiefern ließen wir vom Fachmann fällen. Stamm und dicke Äste wurden zu Brennholz verarbeitet, die mächtigen Zweige schichteten wir entlang der Grundstücksgrenze zu einer Benjeshecke auf, um Kleintieren Unterschlupf zu bieten. Die Luft war geschwängert vom Duft der Kiefern und langsam zeigten sich leuchtende Sonnenflecken auf dem Boden. Jetzt konnte ein Garten entstehen.

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